Über mich

Ich mache Kunst, weil ich nicht anders kann. Weil das, was mich bewegt, was mich beschäftigt, mich nicht loslässt, bis es ein Bild wird. Meine Arbeiten entstehen nicht aus einem Konzept, sondern aus einer Notwendigkeit – aus dem Drang, das, was mich quält oder begeistert, sichtbar zu machen.Ich liebe es, Geschichten zu erzählen, nicht mit Worten, sondern mit Linien, Flächen, Schatten und Licht. Meine Bilder sind meine Sprache – eine, die nicht laut sein muss, um gehört zu werden. Sie schauen den Betrachter an, manchmal fordernd, manchmal leise, aber immer offen für ein Gespräch.Ich bin nicht hier, um mich über andere zu stellen oder um Abstand zu schaffen. Ich lade dich ein, meine Arbeiten anzusehen, mit mir ins Gespräch zu kommen. Setz dich mit mir an einen Tisch, trink und iss mit mir , erzähl mir deine Gedanken. Ich höre zu. Ich sehe dich.Kunst ist für mich kein elitäres Konzept. Sie ist Begegnung, Berührung, ein Moment des gemeinsamen Fühlens. Vielleicht berühren dich meine Bilder, vielleicht lassen sie dich kalt – beides ist in Ordnung. Aber wenn sie dich berühren, dann sind wir uns bereits begegnet.Ich freue mich auf den Austausch mit dir.

Vita

Meine künstlerische Reise begann in der Jugend mit Scherenschnitten und dem Figurenbau – Ausdrucksformen, die mich lange begleiteten. Später widmete ich mich dem Puppentheater, wo ich nicht nur die Figuren selbst herstellte, sondern auch die Dramaturgie und Inszenierung übernahm. Diese Erfahrung prägt meine heutige Arbeit als Illustratorin, vor allem in der bildlichen Umsetzung von Geschichten. Parallel dazu entdeckte ich die Bildhauerei in Holz und Stein und fand in der Ölmalerei, besonders in großformatigen, transluzenten Werken, eine neue Ausdrucksform. Heute liegt mein Fokus auf der Illustration klassischer Literatur, etwa Goethes "Erlkönig".Auch die Musik, vor allem das Zitherspiel, begleitet mich in meinem Schaffen.